RoboRock S6 MaxV – Erstmals mit Hindernis Erkennung

Da packt RoboRock mal wieder einen drauf. Der RoboRock S6 MaxV bekommt 2 Augen (Kameras), die eine Hindernis Erkennung möglich macht. Erst kürzlich wurde der RoboRock S7 vorgestellt, deshalb überrascht uns diese Ankündigung sehr.

RoboRock S6 MaxV bekommt Augen

Technische Details vom RoboRock S6 MaxV

NameRoboRock S6 MaxVRoboRock S7
RoboRock S6
(3rd Generation)
Saugkraft2500 pa (Pascal)2500 pa (Pascal)2000 pa (Pascal)
Lautstärke67dB
Balanced Modus
58dB
Niedrigste Stufe
67dB
Balanced Modus
Akku5200 mAh5200 mAh5200 mAh
Arbeitszeit180 Minuten150 Minuten150 Minuten
Ladezeit~5h~5h~5h
Staubbehälter0,46 L0,46 L0,48 L
Wasserbehälter0,29 L0,29 L0,16 L
Steigungen25°
>2cm Kanten
25°
>2cm Kanten
25°
>2cm Kanten
Maße35,3 x 35,0 x 9,6 cm35,3 x 35,0 x 9,6 cm35,3 x 35,0 x 9,6 cm
Gewicht3,7 kg3,7 kg3,6 kg
CE-Kennzeichen
Sonstiges- 2 Kameras für Hindernis Erkennung
(Reactive AI)
- LDS Raumvermessung mit LiDAR Navigation
- Neue Algorithmus Version für verbesserte Navigation
- Raumerkennung
- Etagenerkennung
- Multi Map
- Sperrzonen und Linien
- Teppicherkennung
(Saugstufe erhöhen)
- Wischfunktion
- elektr. Wasserzufuhr
- LDS Raumvermessung
- Neue Algorithmus Version für verbesserte Navigation
- Raumerkennung
- Etagenerkennung
- Multi Map
- Sperrzonen und Linien
- Teppicherkennung
(Saugstufe erhöhen)
- Wischfunktion
- elektr. Wasserzufuhr
- Wischfunktion (Einweg Tücher)
- LDS Raumvermessung
- Raumerkennung
- Sperrzonen und Linien
- Multi Map

Reactive AI – Hindernis Erkennung

Vergleicht man RoboRock S6 MaxV und RoboRock S7, dann gibt es eigentlich nur einen markanten Unterschied und das ist die Hindernis Erkennung. Dazu wird der S6 MaxV mit 2 Kameras bestückt. Zwei Kameras sind vor allem deswegen von Vorteil, da das räumliche Wahrnehmen nur so möglich ist. So kann der Roboter z.B. Abstände zu Gegenständen gut abschätzen.
Alle Saugroboter Besitzer kennen sicherlich das Problem. Objekte die im Weg liegen, können durchaus eine Schwierigkeit beim saugen darstellen. Vor dem saugen wird also der Boden nochmal freigeräumt. Das könnte sich nun eben mit dem ReactiveAI von RoboRock ändern. Der RoboRock S6 MaxV sieht nicht nur Objekte, sondern kann diese sogar Kategorisieren. Liegen z.B. Schuhe im Weg, dann erkennen die Kameras auch das es sich um Schuhe handelt. Dies wird dann als Symbol in der App Dargestellt.

Da liegt ein Schuh! RoboRock S6 MaxV erkennt Objekte

Im Bild sieht man, dass auch eine Steckdosenleiste erkannt werden kann. Aber ob auch lose Kabel erkannt werden? Das ist bei vielen ein häufiges Problem. Vor allem Kabel, die sich in der Bürste verheddern.

Der RoboRock S6 MaxV lernt mit der Zeit dazu. ReactiveAI verarbeitet Daten und erkennt von mal zu mal besser was so herumliegt. Aber werden dazu die Daten an die Cloud verschickt, sodass RoboRock anhand dieser Daten lernen kann? Mehr dazu im Bereich „Datenschutz“ unten.
Klar ist, dass der neue Roboter viel verarbeiten muss. Dazu ist auch eine ausreichend starke CPU gefragt. Verbaut wurde ein Qualcomm APQ8053 Chip, der eine 50% stärkere Leistung bieten soll als noch beim RoboRock S6.

Multi Map – Etagenspeicherung

Was mit dem RoboRock S6 nur mäßig funktioniert hat, soll mit dem S6 MaxV deutlich verbessert werden. Dank der LiDAR Technik ist der Roboter in der Lage verschiedene Etagen voneinander zu Unterscheiden. Die Etagen oder Maps können zusätzlich gespeichert werden. Auch eingespeicherte No-Go Zonen oder virtuelle Wände bleiben also für jede gespeicherte Etage vorhanden.

Etagenspeicherung ist möglich


Und das ganze funktioniert sogar ohne das man die App dazu verwenden muss. Wenn eine Etage schon gescannt wurde, dann kann man den Roboter jederzeit in diese Etage transportieren und den Startknopf drücken. Es muss also nicht explizit in der App die Etage gewechselt werden.
Das ist meiner Meinung nach, neben der Hindernis Erkennung, die interessanteste Neuerung in der RoboRock Familie.

RoboRock und Datenschutz?

Das chinesische Hersteller es nicht ganz so genau mit dem Datenschutz nehmen sollte fast jeden klar sein. Auch Roboter sammeln eine Menge an Daten und schicken diese an die Cloud. Was wird mit den Daten gemacht? Tja, das wissen wir nicht genau. Es sollte aber dennoch jeden Bewusst sein, das durchaus Daten von der eigenen Wohnung verarbeitet werden. Dank des Laser Distanz Sensors (LDS) kennt RoboRock sicherlich die Räumlichkeiten vieler Haushalte.
Und jetzt noch die Kameras! Speziell Kameras lassen viele an das Thema Datenschutz denken. Darf man noch Nackt rumlaufen, wenn der S6 MaxV seine Runde dreht 😀 ?
RoboRock möchte aber versichern, dass Bilder nach der verarbeitung sofort gelöscht werden. Außerdem sollen diese nicht in die Cloud hochgeladen werden. Das würde also bedeuten, dass der Roboter selbst die Daten verarbeitet und im Anschluss die Bilder löscht.

Schreibt RoboRock den Datenschutz groß?

Nun muss jeden selber klar sein, ob man ein Roboter mit Augen zuhause rumfahren lassen will. Ist natürlich jedem selbst überlassen.

Vertraust du RoboRock?

Saugleistung und weitere Features

Nochmal einen drauf setzt RoboRock in Sachen Saugleistung. Schon ein RoboRock S6 war mit 2000pa (Pascal) Saugstärke in den Top Regionen unterwegs. Nun sind es stolze 2500pa beim RoboRock S6 MaxV. Wahnsinn! Da sollte wohl kein Krümel mehr übrig bleiben.
Trotz der so hohen Saugleistung wird auch die Laufzeit erhöht. Mit den 5200mAh großen Akku sind Saugvorgänge von bis zu 180 Minuten möglich.

25% mehr Saugkraft im Gegensatz zum RoboRock S6

Was aber, wenn der Akku schon leer ist, bevor die ganze Wohnung gestaubsaugt wurde? Ok, das müsste wirklich eine sehr große Wohnung sein. Aber auch in diesen Fall ist der RoboRock S6 MaxV intelligenter geworden. Ist also der Akku leer, so kehrt der Roboter automatisch zur Ladestation zurück und lädt sich auf. Anhand von vorherigen Saugvorgängen, weiß der S6 MaxV wie lange er noch für die restliche Fläche benötigt und lädt dementsprechend nur so viel Akku auf, dass der Rest gesaugt werden kann. Im Anschluss wird dann der Akku natürlich wieder auf 100% aufgeladen.

Natürlich bietet der neue RoboRock auch allerhand bekannter moderner Features. Viele Features sind mit dem Laser Distanz Sensor möglich. Mit dem LDS werden die Räumlichkeiten gescannt, sodass man in der App (Mi Home) eine Skizze der Wohnung erhält.
Nun kann man in dieser Skizze z.B. No-Go Zonen oder virtuelle Wände eintragen. Also Zonen wo der Roboter nicht hinfahren soll.
Natürlich erkennt der S6 MaxV auch Räume. So kann man auch nur verschiedene Räume saugen lassen. Bei den geplanten Aufgaben können diese Räume auch individuell verwendet werden. Man kann z.B. einstellen, dass der Wohnzimmer um 11 Uhr gesaugt wird und das Schlafzimmer um 15 Uhr. Alles ganz individuell einstellbar.

Nass wischen mit elektrischer Wasserzufuhr

Bei den mengen an Informationen und Features vergisst man schnell, dass der RoboRock S6 MaxV auch nass wischen kann. Dazu kann ein 0,29l großer Wassertank mit Flüssigkeit (Auch Reinigungsflüssigkeit) befüllt werden.
Am Boden muss nur noch der Wischmop montiert werden und schon kann es losgehen zum wischen. Übrigens kann gleichzeitig gesaugt und gewischt werden.
Zusätzlich kann man per App einstellen, wie viel Flüssigkeit an den Mop abgegeben wird. Dazu hat man die Wahl zwischen 3 Stufen.
Auch cool – pro Raum (nach der Raumerkennung) kann man in der App einstellen wie viel Flüssigkeit abgegeben soll.

Elektrische Wasserzufuhr individuell planbar

Zwar besitzt der RoboRock S6 MaxV eine Teppicherkennung, diese ist aber nur zur Saugstufen Erhöhung gedacht. Arbeitet man also im Balanced Modus (mittlere Saugkraft) und hat die Teppich Erkennung aktiviert, so erhöht er Roboter die Saugstufe auf Maximum, wenn er auf Teppich fährt. Ist man man im Wischmodus, so würde das Gerät auch über ein Teppich fahren. Entweder die Teppiche werden vorher entfernt, oder man stellt in der App Wischsperrzonen ein. Beim wischen wird also diese Zone gemieden, beim reinen saugen aber nicht.

Erste Einschätzung

Fast schon halbjährlich gibt es neue Innovationen im Saugroboter Markt. Die automatische Hindernis Erkennung ist der nächste Schritt um Roboter immer Intelligenter zu machen. Hier macht RoboRock also wieder ein großen Schritt nach vorne.
Ich bin schon richtig gespannt auf den Test, die Vorstellung klingt für mich überaus interessant.

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