Welcher passt denn nun zu mir? – Der 3D-Drucker Vergleich!

3D-Drucker werden immer preiswerter, beliebter und auch sinnvoller. Ob ein kleiner Wandhaken oder ganze Regale, alles lässt sich mit den tollen Teilen herstellen. Alleine im Haushalts Alltag bieten 3D-Drucker teils deutliche Vereinfachungen bzw. Verbesserungen. Als kleines Beispiel. Hat man früher einen Tischständer für sein Smartphone gekauft, druckt man es sich jetzt einfach selber. Farbe, Form, Design. Alles kann man frei wählen und ist nicht mehr auf das Limitiert was es gibt. Mit ein bisschen Einarbeitung kann man Dinge über Programme wie TinkerCAD auch selber Dinge Designen die man herstellen möchte. Dies ist auch nützlich wenn man mal Ersatzteile für Dinge braucht die nicht mehr hergestellt werden oder extrem Teuer sind.

Doch welcher 3D-Drucker ist interessant für mich?

Das spielen viele Kriterien eine Rolle. Die beiden wichtigsten sind wohl, wie groß möchte ich drucken? Also welche Maße sollte mein Druckbett haben? Und welches Material möchte ich drucken? PLA ist das Standard Filament und kann von eigentlich jedem 3D-Drucker verarbeitet werden. Bei flexiblen Filamenten, wie TPU oder TPE sieht das schon wieder ganz anders aus. Diese lassen sich nur unter bestimmten Vorraussetzungen drucken und bereiten, grade Einsteigern oft und gerne Probleme. Sind diese Beiden Fragen geklärt kommt es noch auf ein paar weitere Kleinigkeiten an.

  • Habe ich einen ordentlichen Ort wo ich den 3D-Drucker aufbauen kann? 3D-Drucker sollten nicht unbedingt im Schlaf- oder Wohnzimmer stehen, da natürlich eine Geräuschentwicklung entsteht und, je nach Filament, auch beim verflüssigen des Filaments Gase abgegeben werden.
  • Passt die Temperatur, am für den 3D-Drucker vorgesehen Ort? Im Falle eines 3D-Druckers, sind zugige Orte mit wechselnden Temperaturen und hoher Feuchtigkeit nicht wirklich Ideal. Keller sollten also vermieden werden.
  • Kann die Lautstärke des 3D-Druckers störend sein? (Kinder? Nachbarn? Mitbewohner?)

Sind diese Fragen alle beantwortet, können wir uns an den Vergleich, bzw. die Auswahl des Druckers machen.

Technische Details im Vergleich der 3D-Drucker

Wir beschränken uns hier jetzt auf vier verschiedene 3D-Drucker, welche wir bisher auch in Blog beschrieben und recherchiert haben. Beim Creality Ender 3, spreche ich aus eigener Erfahrung, da ich diesen als Daily Driver nutze. Ich drucke wirklich viel, es gibt kaum einen Tag an dem mein 3D-Drucker nicht läuft. Und ich hatte schon mehrere Situationen in denen der Ender 3 tatsächlich meinen „Popo“ gerettet hat. In dieser Tabelle sehen wir jetzt erstmal die Technischen Daten im Vergleich. Dabei wurden folgende Modelle berücksichtigt: Der Creality Ender 3, der Creality CR-10 V2, Der Artillery Sidewinder X1 und der Alfawise U30 Pro.

ProduktnameCreality Ender 3Alfawise U30 Pro Crealkty CR-10 V2Artillery Sidewinder X1
Filament Durchmesser 1,75 Millimeter1,75 Millimeter1,75 Millimeter1,75 Millimeter
Filament Materialien PLA, PLA mit Holzpartikel, TPU(mit speziellen Einstellungen)PLA, PLA mit Holzpartikeln, TPU(mit speziellen Einstellungen)PLA, PLA mit Holzpartikeln, PETG, TPU, TPEPLA, PLA mit Holzpartikeln, PETG, TPU, TPE
Druckbett Größe220 x 220 x 250 Millimeter220 x 220 x 250 Millimeter300 x 300 x 400 Millimeter300 x 300 x 400 Millimeter
Slicer Programm (Beispiel)CuraCuraCuraCura
Maximale Druckgeschwindigkeit (Beachtet bitte das unter zu hoher Druckgeschwindigkeit die Qualität leidet. Druckgeschwindigkeiten, welche verwendet werden sollten liegen zwischen 30 und 80 Millimeter/Sekunde)180 Millimeter pro Sekunde120 Millimeter Pro Sekunde180 Millimeter pro Sekunde150 Millimeter pro Sekunde
Maximale Düsentemperatur 260°250°255°250°
Maximale Druckbett Temperatur 100°100°100°130°
Material des Rahmens AluminiumAluminiumAluminiumAluminium
Spezielle Features- Unmengen an selbst druckbaren Upgrades
- Ersatzteile in Massen und sehr schnell verfügbar
- Sehr gute Druckergebnisse mit Standart Einstellungen
-sehr günstiger Preis
- großes Touchdisplay
- günstiger Preis
- einfacher Aufbau
- relativ leise
- großes Druckbett
- Ersatzteile in Massen und sehr schnell verfügbar
- Unmengen an selbst druckbaren Upgrades
- Stabilisierungskit für noch bessere Druckergebnisse
- Sehr gute Druckergebnisse mit Standart Einstellungen
- sehr leise
- schönes, aber kleines Touchdisplay
- Direkt Extruder
- sehr leise
- trotz der Größe relativ Stromsparend
Ungefährer Preisunter 200 Euroca. 230 Euroca. 450 Euroca. 400 Euro

Anhand dieser Tabelle sehen wir jetzt die einzelnen Vor- und eventuell auch Nachteile der verschiedenen Drucker. Ich werde aber jetzt noch im einzelnen auf jeden Drucker ein wenig eingehen und eine Empfehlung aussprechen, welcher Drucker sich an welchen Nutzer wendet.

Creality Ender 3 – Der super günstige alles Könner

Creality Ender 3 - Der beste Drucker für Einsteiger
Creality Ender 3 – Der beste Drucker für Einsteiger

Der Creality Ender 3 ist der günstigste Drucker in unserem Vergleich. Das bedeutet aber nicht das dieser schlechte Druckergebnisse liefert. Ganz im Gegenteil. Der Ender 3 ist bekannt dafür, dass er, sogar in der Standart Konfiguration enorm gute Druckergebnisse liefert. Der Aufbau des Druckers dauert circa 30 Minuten und man ist danach auch direkt Startbereit. Der Preis von unter 200 Euro ist meiner Meinung nach unschlagbar und ich persönlich, sehe in der aktuellen Situationen keinen Grund ein Upgrade vor zu nehmen. Wie schon einmal erwähnt ist der Ender 3 mein Daily Driver und läuft bei mir jeden Tag. Ob es teile sind die ich zum Bau meiner Drohnen und Copter benötige, oder wie jetzt grade in diesem Moment, während ich den Beitrag schreibe, ein hübsches Regal für meine kleine Nichte. Probleme macht der Ender dabei eigentlich nie!

Als einzig negativen Punkt am Ender würde ich persönlich das Druckbett erwähnen. Dieses ist mit etwas zu weichen Federn ausgestattet und muss immer mal wieder nach gelevelt werden. Allerdings gibt es bei Amazon „Upgrade“ Kits für wenige Euro, welche einem ermöglichen stärkere Federn einzubauen und dies so zu vermeiden.

Flexibles Filament? Kann der Ender 3 doch nicht! Oh doch!

Oftmals liest man das der Creality Ender 3 Probleme mit flexiblen Filamenten hat. Diese würden sich verhaken und man könne keine guten Druckergebnisse erzielen. Das ist aus meiner Sicht völliger Quatsch. Ich nutze den Ender sehr oft dazu Flexible Filamente wie TPU aus dem Hause Saintsmart zu drucken. Damit drucke ich mit zum Beispiel Halterungen für meine GoPro an meinen Coptern. Und, man glaub es kaum, das funktioniert! Sogar sehr gut! Natürlich gibt es dabei ein paar Kleinigkeiten zu beachten.

Creality Ender 3 - Seitenansicht
Creality Ender 3 – Seitenansicht
  • Man darf nicht zu schnell drucken. Eine Druckgeschwindigkeit von 25 Millimeter pro Sekunde hat sich für mich als die perfekte Geschwindigkeit erwiesen und funktioniert tadellos.
  • Die richtigen Einstellungen zum Thema „Retraction“ beachten. Zur Erklärung, „Retraction“ ist der Rückzug und Vorschub des Filaments während der Drucker Strecken zurück legt, in denen er nicht druckt. Im Normalfall kann der Ender 3 nicht mit Retraction bei flexiblen Filamenten arbeiten, da sich, das Filament sonst im Extruder verkanten kann und so kein Nachfluss mehr geboten ist. Dies kann man aber mit zwei einfachen Tipps umgehen. Entweder man verzichtet auf Retraction und umgeht das Problem so. Dies führt allerdings dazu das sich Fäden zwischen den Wänden bilden, welche aber mit ein wenig Nacharbeit gut zu entfernen sind. Oder, und das ist meine Vorgehensweise, man sorgt dafür dass, das Filament auf Spannung steht. Dafür reicht es, das Filament oben am Drucker an zu bringen und eine Art 45 Grad Führung zu drucken. (Siehe Bild) Dadurch wird das Filament beim Locker lassen des Extruders automatisch zurück gezogen und wieder eingezogen wenn es gebraucht wird.

Also an wen wendet sich der Ender 3 denn nun?

Der Creality Ender 3 ist einfach DER Drucker für jedermann. Egal ob absoluter Anfänger oder Fortgeschrittener. Durch seinen einfachen Aufbau und das schnelle, gute Druckergebnis sprechen einfach für sich. Mit ein wenig Upgrade Arbeit kann der Ender, meiner Meinung nach locker mit Geräte, welche teils das doppelte kosten mit halten. Einzig die Druckfläche ist eben auf eine „relativ“ kleine Größe Limitiert. Der Ender 3 ist also ein 3D-Drucker, welcher sich perfekt für einen sauberen und flüssigen Einstieg ins 3D-Druck Hobby lohnt und empfiehlt.

Alfawise U30 Pro – Der große Ender 3 Konkurrent?

Kommen wir nun zum Alfawise U30 Pro. Dieser wurde von vielen als „die Alternative“ zum Ender 3 angepriesen. Doch kann er diesen hohen Anforderungen auch gerecht werden? Nun ja, zu einem Teil schon. In einigen Punkten kann er mit dem Ender 3 mit halten, in einigen Punkten ist er ihm sogar etwas Vorraus. Allerdings gibt es auch einige Punkte in denen der Ender die Nase klar vorne hat.

Der Alfawise siegt auf jeden Fall, wenn wir auf die Thematik Display zu sprechen kommen. Hier kann, vor allem die Pro Version, um welche es ja in diesem Beitrag geht, mit einem schönen 4,3 Zoll großem Touchscreen punkten. Dieser lässt sich wunderbar einfach bedienen und ist schön übersichtlich aufgebaut. Der Rest des 3D-Druckers ist dem Ender 3 doch sehr ähnlich. Leider auch was das Druckbett betrifft. Ich denke hier haben die „sehr günstigen“ ihr „Kryptonit“. Versteht mich nicht falsch. Die Druckbetten tun ihren Job und sind vollkommen in Ordnung. Allerdings kann man sie noch deutlich verbessern.

Am einfachsten geht das entweder, mit einer etwas 4 Millimeter dicken Glasplatte, welche auch die ersten Layer noch schöner aussehen lässt. Dies Gilt sowohl für Ender 3 als auch für Alfawise U30 Pro

ACHTUNG: Glasplatten führen dazu dass, das Druckbett sehr gut gelevelt sein muss. Hierauf sollte man aber sowieso achten. Auch muss das Druckbett komplett Fettfrei sein. Dazu bitte keinen Fensterreiniger nutzen. Dieser versiegelt und führt dazu dass, das Filament schlecht haftet. Ist aber alles richtig eingestellt sind die Druckergebnisse wundervoll!

Die Zweite Möglichkeit ein Upgrade für das Druckbett durch zu führen, ist ganz einfach auf stärkere Federn zum Leveln des Bettes um zu stellen. Diese erhöhen die Genauigkeit und dadurch auch die Qualität.

Der Alfawise U30 Pro ist dem Ender 3 nahezu ebenbürtig

Und an wen richtet sich der Alfawise U30 Pro 3D-Drucker?

Der Alfawise U30 Pro ist quasi eine Art Konkurrenz zum Creality Ender 3. Der Alfawise ist vor allen Dingen für Leute interessant die, bedingt durch das große und übersichtliche Display, eine wirklich einfacher Einstellung jeglicher Dinge wünschen. Beim Ender 3 muss man sich eben mit dem Kontrollrad durch jegliche Menüs und Unterpunkte scrollen, was schnell anstrengend werden kann. Rein von den Druckergebnissen die ich gesehen habe, liegt der Ender 3 aber in der „Klasse der kleineren“ etwas vorne. Der Alfawise ist eben nochmal eine Ecke einfacher aufzubauen, zu bedienen und die Einstellungen fallen noch etwas leichter. Hier kommt ein bisschen auch der Geschmack ins Spiel. Ach, und bevor ich es vergesse, Ersatzteile für den Alfawise sind nicht ganz so einfach zu beschaffen wie die für den Ender 3.

Let’s play with the big boys!

Nachdem wir jetzt die kleineren 3D-Drucker Modelle in diesem Vergleich abgeschlossen haben, wird es jetzt Zeit sich den beiden größeren Modellen zu widmen. Hier haben wir einmal den Creality CR-10 V2 und zum zweiten, den Artillery Sidewinder X1. Beide Modelle haben ein deutlich größeres Druckbett als die kleineren Modelle und auch die durchschnittliche Druckgeschwindigkeit, die Features und das Volumen des Drucks sind hier deutlich größer. Beginnen wir einfach mit dem Artillery Sidewinder X1.

Artillery Sidewinder X1 – schönes Design! Guter Druck?

Der Artillery Sidewinder X1 hat mich persönlich ziemlich überrascht. Ich habe von dem Hersteller noch nicht wirklich viel gehört und als ich einen Beitrag zu dem 3D-Drucker schreiben sollte. Nach einigen Informationen und Recherchen muss ich allerdings sagen, ich bin doch mehr als überrascht, was Artillery mit dem Sidewinder X1 auf die Beine gestellt hat! Einen schlichten, schönen 3D-Drucker, welcher nahezu jedes Filament Problemlos verarbeiten kann und das ganze auch noch via Direktextruder!

Was bringt der Direktextruder des Artillery Sidewinder X1?

Dazu muss man vielleicht erst einmal den Unterschied zwischen, und ich wähle jetzt bewusst die englischen Worte, dem direct extruding und dem extruding über einen Bowden, also einen Förderschlauch verstehen. Bei der direkten Variante, liegt das Förderrad direkt an der Nozzle und so wird das Filament von oben direkt in den Extruder eingeführt, geschmolzen und auf die Druckplatte gedruckt. Dies ist vor allem für flexible Filamente sehr gut, da man auf Retraction, also den Rückzug des Filaments beim bewegen ohne Extrusion, komplett oder zumindest nahezu komplett verzichten kann. So hat flexibles Filament nicht die Möglichkeit sich zu verkanten. Allerdings ist es dadurch auch nicht ganz so präzise wie die Bowden Extrusion. Daher kommen wir zum Vorteil der Bowden Extrusion, also dem befördern des Filaments über einen PETG Schlauch zur Nozzle. Hier besteht der Vorteil in der besseren Arbeit der Retraction und dadurch das bessere Verarbeiten von sehr harten Filamenten, wie zum Beispiel mit Carbon versetztes PETG oder PLA. Diese werden einfach ein kleines bisschen sauberer verarbeitet. Um es damit in einem Satz zu erklären, der Direktextruder des Artillery Sidewinder X1 bringt uns deutliche Druckvorteile wenn wir mit flexiblen Filamenten arbeiten.

Doch an wen wendet sich der Artillery Sidewinder X1 3D-Drucker jetzt?

Durch sein leises Arbeiten, seinen im Verhältnis zu anderen 3D-Druckern dieser Größe günstigen Preis und seinen Direktextruder richtet sich der Artillery Sidewinder X1 vor allem an Leute die günstig, leise und vor allem zuverlässig Drucken möchten. Liegt der Schwerpunkt dabei auf Flexiblen Filamenten ist das natürlich noch ein Vorteil. Allerdings bietet der Sidewinder X1 zwar deutlich mehr Druckfläche als der Ender 3, ist aber auch nicht ganz so einfach mit Ersatzteilen und 3D-Druck Upgrades zu füttern wie dieser. Aber wer nicht auf die Größe verzichten kann oder möchte und Trotzdem 3D-Druck Upgrades und Ersatzteile über Nacht haben möchte, für den ich vielleicht unser vierter und letzter 3D-Drucker in diesem Vergleich sehr interessant.

Creality CR-10 V2 – höchster Preis = Bestes Gesamtpaket?! Bester 3D-Drucker?

Mit dem Ender 3 hat Creality ja eindrucksvoll bewiesen, dass guter 3D-Druck nicht teuer sein muss. Doch wenn es ein bisschen Geld mehr sein darf bekommt man von Creality auch was größeres und zwar den CR-10 V2! Mit einer Druckfläche, welche genauso groß ist wie die des Sidewinder X1, nämlich 300 x 300 x 400 Millimeter, einem Bowden Extruder und einem Extra Stabilitätskit kann der Creality CR-10 V2 wirklich entzücken. Gehen wir etwas genauer auf den „Big Boy“ von Creality ein!

Creality CR-10 V2 – Groß und stabil, doch wie gut druckt der große Bruder des Ender 3?

Der CR-10 V2, steht seinem kleinem Bruder dem Ender 3 in nichts nach. Er bietet nicht nur das größere Druckbett, sondern auch die selben Möglichkeiten wie der Ender 3 und noch mehr! Flexibles Filament funktioniert hier noch etwas besser mit dem Ender 3. Der größte Vorteil des CR10-V2 ist natürlich seine deutlich höhere Druckgeschwindigkeit bei weniger Geräuschentwicklung. Der CR-10 V2 ist mehr als doppelt so schnell wie der Ender 3 und genau so schnell wie der Artillery Sidewinder X1. Hinzu kommt das neue Stabilitätsupgrade. Dieses sorgt auch nochmal für weniger Geräuschentwicklung und eben auch mehr Stabilität. Diese erhöhte Stabilität sorgt auch nochmal für sauberere Druckergebnisse.

Bowden Extruder und Filament Sensor

Der Bowden Extruder bringt nochmal Vorteile wenn man mit Retraction arbeitet und so weniger Faden Bildung verursacht. Auch mit an Board ist ein Filament Sensor, welcher im Falle eines Filament ausgangs bzw. Bruchs dies erkennt und den Druck stoppt. Nachdem man Filament nach gefüllt hat kann man den Druck dann problemlos weiter führen. Ein schönes Gimmick ist auch der Fakt, das ein BL-Touch Sensor verbaut ist und dieser das Leveln des Druckbetts vereinfacht, bzw. zum Großteil sogar übernommen. Das vereinfacht das ganze natürlich enorm und man hat nicht mehr das Problem, das man ewig an den Schrauben rum dreht und mit einem Blatt Papier versucht das Bett auf die perfekte Höhe ein zu stellen.

Links der CR-10 V2 und rechts sein Vorgänger der CR-10 – Hier sieht man einige Upgrades. Unter anderem auch das Stabilitätsupgrade!

An wen richtet sich der Creality CR-10 V2 denn nun?

Im Endeffekt spielt der Creality CR-10 V2 in einer Liga mit dem Artillery Sidewinder X1. Wobei der Creality dabei den Fokus auf hartem Filament und der Artillery Sidewinder X1 den Fokus auf flexibles Filament ohne Retraction setzt. Natürlich lassen sich mit beiden auch die jeweils anderen Filamente verarbeiten. Einzig in der Qualität unterscheiden sich die Druckergebnisse dann minimal. Der Creality CR-10 V2 richtet sich vor allem an die Personen, welche ein großes Druckbett möchten und trotzdem nicht auf die schnelle Verfügbarkeit der Ersatzteile für Creality verzichten möchten. Außerdem gibt es, wie für den Ender 3 auch, für den CR-10 V2 hunderte, wenn nicht tausende Upgrades welche man selber auf die schnelle ausdrucken kann. So kann man seinen Drucker mit selbst gedruckten Teilen, nochmal auf ein neues Level heben.

Fazit – Welchen 3D-Drucker soll ich kaufen?!

Keiner der von uns hier vorgestellten Drucker ist schlecht. Das sollte vorweg gesagt werden. Alle lassen sich relativ schnell aufbauen, einrichten und erzeugen ohne große Probleme gute bis sehr gute Druckergebnisse. Doch richten sich die Drucker eventuell an unterschiedliche Personen da sie, wie oben erwähnt, ihre Vor und Nachteile mit sich bringen.

Fassen wir also zusammen:

220 x 220 x 250 Millimeter Druckbett Größe

Creality Ender 3
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Filament Ender 3

TPU - viele Farben

PLA - viele Farben

 

*Gearbest,  *TradingShenzen und *Banggood sind seriöse chinesisches Warenhäuser mit Warenlager in China, Hongkong, USA oder auch in der EU.lese mehr

   

Der Creality Ender 3: Der perfekte und günstige Einstieg in den 3D-Druck. Viele Ersatz- und Upgradeteile, sowohl als 3D-Druck als auch zum Kauf verfügbar. Sehr minimalistisch aufgebaut und einfach gehalten. Keine Prunkvollen Displays.

Alfawise U30 Pro

Pro Version




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Der Alfawise U30 Pro: Etwas teurer als der Ender 3. Von der Qualität auf einem Niveau. Gleiche Druckbett Größe und Verarbeitungsqualität. Schönes Großes Farbdisplay mit Touchscreen und hoher Auflösung. Ersatzteile und Upgrades nicht so üppig wie beim Ender 3.

300 x 300 x 400 Millimeter Druckbett Größe

Artillery Sidewinder X1
Preis



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Der Artillery Sidewinder X1: Sehr großes Druckbett mit hoher Druckgeschwindigkeit. Direct Extruder, welcher vor allem bei Flexiblem Filament glänzt. Günstiger Preis in dieser Größe und wirklich schönes Design. Sehr robuster Aufbau und ein schönes Display mit Touch Bedienung. Upgrades und Ersatzteile nicht so üppig wie bei Creality Modellen

Creality CR-10 V2

mit Stabilisierungsupgrade




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Der Creality CR-10 V2: Sehr großes Druckbett mit hoher Druckgeschwindigkeit. Bowden Extruder mit extrem präzisen und hochwertigem Druck bei festem Material wie PLA und PETG. Etwas teurer als der Artillery Sidewinder X1. Sehr große Auswahl an Upgrades und Ersatzteilen, welche sofort verfügbar sind. Einfaches Design des Displays dafür aber durch Stabilitätsupgrade überaus stabil und leise. Durch das Stabilitätsupgrade wird auch die Druckqualität nochmal erhöht.

„Kleiner“ Bonus

Easythreed X1 Mini
Preis



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Als kleinen Zusatz möchte ich hier noch den Easythreed X1 Mini erwähnen. Dieser glänzt durch einen Preis von unter 100 Euro und ist so ziemlich der kleinste 3D-Drucker den ich bisher gesehen habe. Laut Videos erzielt dieser überaus ordentliche 3D-Druckergebnisse mit PLA. Dieser ist vielleicht dafür geeignet sich den 3D-Druck mal zu erleben und zu erforschen. Allerdings sollte man mit Einschränkungen im Verhältnis zum Ender 3 und anderen größeren Konkurrenten rechnen.

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