Raspberry Pi + TVHeadend Recording Einstellungen

Raspberry Pi mit TVHeadend eignet sich hervorragend als Recording Server

Hier eine kleine Anleitung wie das ganze funktioniert.

In einen anderen Blog Eintrag, habe ich schon gezeigt wie man TVHeadend installiert und einrichtet. Siehe diesen Blog Eintrag. Oder als Video, wie man es auf OpenELEC einrichtet, siehe hier.

Genutzt wird dabei dieser DVB-C/DVB-T Stick
PCTV Systems tripleStick (292e) - DVB-C, DVB-T2 und DVB-T TV-Stick
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Nun möchte ich dir zeigen welche Einstellungen man für die Aufnahmen machen kann. Die Standard Einstellungen reichen zwar aus zum aufnehmen, aber es gibt noch bisschen was, was man einstellen sollte.

Öffne zuerst die TVHeadend Weboberfläche http://ip_vom_tvhedend_server:9981

Gehe nun auf „Configuration“ -> „Recording“

tvh_reco_menu

 

Auf der rechten Seite findet ihr nun alle Einstellungsmöglichkeiten.

tvh_settings

 

1. Natürlich sollte Recording Enabled sein

2. Als stream Profil kann man „matroska“ lassen.

3. Ein wichtiger Punkt, wie ich finde sind die „Extra Time“ Einstellungen. Mit dieser Einstellung setzt man fest ob eine geplante Aufnahme schon kurz vorher anfangen soll und auch bisschen länger andauern soll. Für „Extra Time Before Recordings (minutes)“ habe ich 1 Minute gewählt. Das sollte ausreichen. als „Extra Time After Recordings (minutes)“ habe ich schon bisschen mehr gewählt, nämlich 3 Minuten. Ich lasse lieber eine Aufnahme bisschen länger laufen, als dass ich das Ende eines Films verpasse.

4. Recording System Path ist der Pfad wo die Aufnahmen gespeichert werden. Wer z.B. ein NAS bzw. ein Netzlaufwerk hat, kann hier auch den Pfad ändern. Aber aufgepasst, leider kann man hier kein Netzwerkpfad angeben. D.h. man muss vorher lokal auf dem Server ein Link zum Netzlaufwerk erstellen. Ich habe z.B. mein Samba Share auf /media/06_Aufnahmen gemountet

Das funktioniert mit diesen Befehl

mount -t cifs -o username=test,password=test //192.168.77.2/U/06_Aufnahmen/ /media/06_Aufnahmen/

Das ganze sollte am besten beim starten des Servers immer eingebunden werden. Wie das geht, ist von System zu System unterschidlich. Bei OpenELEC funktioniert das so.

cd /storage/.config/system.d
die CIFS sample bearbeiten. Pfad, Usernamen und Passwort ändern.
Diese Sample umbenennen nach media-06_Aufnahmen.mount (wenn Ziel auf /media/06_Aufnahmen liegt. / wird zu -)
systemctl enable media-06_Aufnahmen.mount

5. Ich habe gerne Unterordner für jeden Titel. Dies kann man mit den Haken „Make Subdirectories Per Title“. Somit landen z.B. alle Simpsons Aufnahmen in einen Ordner.

5. Zu guter letzt hat man noch die Möglichkeit zu entscheiden mit welchen Namen die Dateien abgespeichert werden. Da gibt es allerhand Einstellungen. Z.B. kann man wählen ob die Episode im Namen enthalten sein soll usw.

 

 

 

2 Kommentare

  1. Hallo!
    Danke für deine interessanten Blogeinträge!
    Ich habe eine Frage bezüglich des DVB-C/DVB-T – Sticks:
    eigentlich ist DVB-C ja Kabelfernsehen und DVB-T ja terrestrisches… also mit Antenne.
    Ich habe zuhause eine Satellitenschüssel. Ist der Empfang mit einem solchen Stick auch möglich und wenn ja kann ich alle Programme nutzen die man ohne Pay-TV cards etc. empfangen kann?
    LG Jonas

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